Im Einsatz für einen starken medialen Service public

SRG BE FR VS - An ihrer 99. Mitgliederversammlung hat die SRG Bern Freiburg Wallis in Spiez neue Vorstandsmitglieder gewählt, revidierte Statuten verabschiedet und eine Bilanz zur «Strategie 2024» gezogen.

Im Rahmen der ordentlichen Gesamterneuerungswahlen wählten die Genossenschafterinnen und Genossenschafter den elfköpfigen Vorstand für die Amtsperiode bis 2028 unter der Leitung von Präsident Philipp Schori. Das schreibt die SRG Bern Freiburg Wallis in einer Medienmitteilung zur Mitgliederversammlung vom vergangenen Freitag in Spiez.

Neu in den Vorstand gewählt wurden Michael Bützer und Désirée Ryf. Michael Bützer ist Geschäftsführer der Litra, dem Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz. Désirée Ryf ist Telecomjuristin. Sie vertritt die SRG Bern Freiburg Wallis im Publikumsrat der SRG Deutschschweiz, wo sie Mitglied des Leitenden Ausschusses ist. Die beiden neuen Vorstandsmitglieder ersetzen Marcel Cuttat und Christine Hofer.

Nicht alle Ziele vollständig erreicht

Vizepräsident Walter Langenegger zog vor rund 130 Genossenschafterinnen und Genossenschaftern sowie Gästen und SRF-Mitarbeitenden eine positive Bilanz zur «Strategie 2024: Starke Medien – Starke Demokratie». Die Strategie hatte die Genossenschaft 2019 beschlossen mit dem Ziel, sich bestmöglich für einen starken medialen Service public einsetzen zu können. Auch wenn nicht alle Ziele vollständig erreicht werden konnten, gehe die SRG Bern Freiburg Wallis gestärkt aus den durch die «Strategie 2024» angestossenen Arbeiten hervor, sagte Langenegger an der Mitgliederversammlung. So seien zum Beispiel umfassende Good-Governance-Praktiken etabliert worden.

Einen weiteren Schritt dazu nahm die Generalversammlung vor, indem sie durch die angenommene Totalrevision der Statuten eine einheitliche Amtszeitbeschränkung von 16 Jahren für alle Funktionen und Ämter der SRG Bern Freiburg Wallis festlegte. Mit den primär begrifflich modernisierten Statuten wird zudem neu ein Co-Präsidium ermöglicht. Ebenfalls wird die Obergrenze der Anzahl Vorstandsmitglieder auf 13 erhöht. (pd/nil)