06.10.2022

Teuerungsausgleich

Impressum fordert Lohnerhöhung von 3,5 Prozent

Der Berufsverband hat einen Brief an 150 Medienunternehmen verschickt. Eine Nichtgewährung des Teuerungsausgleichs würde für die Betroffenen faktisch einer Lohnkürzung gleichkommen, heisst es.
Teuerungsausgleich: Impressum fordert Lohnerhöhung von 3,5 Prozent
Der Zeitpunkt für eine Lohnanpassung sei gekommen, heisst es: Ein Journalist auf der Redaktion der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Der Berufsverband Impressum hat in einem Brief an 150 Medienunternehmen in der Schweiz mehr Lohn für Journalistinnen und Journalisten im Jahr 2023 gefordert. Er forderte in einer Mitteilung vom Donnerstag zumindest einen Teuerungsausgleich von 3 bis 3,5 Prozent.Eine Nichtgewährung des Teuerungsausgleichs würde für die Betroffenen faktisch einer Lohnkürzung gleichkommen, schrieb der Berufsverband in der Mitteilung. Man sei sich aber bewusst, dass einige Medienunternehmen in einer schwierigen finanziellen Situation seien, der Rechnung getragen werden müsse. Der Zeitpunkt für Lohnanpassungen sei gekommen, nachdem seit Herbst 2021 die Teuerung in der Schweiz ansteige.
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) hatte sich für Lohnerhöhungen von 4 bis 5 Prozent ausgesprochen. Die Forderung enthält neben dem Ausgleich der Teuerung von 3 bis 3,5 Prozent auch den Anstieg der Arbeitsproduktivität sowie den Nachholbedarf aufgrund «ungenügender» Lohnentwicklungen in den letzten Jahren.Impressum forderte die Medienunternehmen auf, beim Verband bis Ende November zu kommunizieren, in welcher Form sie der aktuellen Wirtschaftslage Rechnung tragen würden. Impressum ist der grösste Berufsverband von Medienschaffenden der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein. Rund 4000 schreibende, fotografierende, filmende, karikierende oder moderierende Journalistinnen und Journalisten sind Mitglied. (sda/wid)



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