Seit November 2002 befindet sich die PubliGroupe in der Schusslinie der Wettbewerbskommission (Weko). Die Weko klärt ab, ob PubliGroupe über die Tochter Publicitas ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht. Der Eröffnung der Untersuchung waren einjährige Vorabklärungen vorausgegangen. Die Vorabklärungen sind im Dezember 2001 eröffnet worden, nachdem mehrere Konkurrenten der PubliGroupe auf dem Markt für Stellenanzeigen Klage eingereicht hatten.
Bei der Voruntersuchung hätten sich Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die Publicitas auf dem Markt für Pressewerbung ihre Geschäftspartner diskriminiere und den Marktzugang ihrer Konkurrenten blockiere, hatte die Weko die Einleitung der vertieften Prüfung begründet. PubliGroupe hat nach eigenen Angaben rund 500 Verträge mit Zeitungen in der Schweiz abgeschlossen. Damit kontrolliert sie etwa 65 Prozent des Marktes für Presseinserate in der Schweiz.