14.12.2006

Michael Ringier

In Rumänien wiederholt Verleumdungen ausgesetzt

Verleger leitet keine rechtlichen Schritte ein.

In mehreren rumänischen Zeitungen wurde Verleger Michael Ringier beschuldigt, in Skandale, Erpressung und Bestechung verwickelt zu sein. In einem Fall wurde dem Verleger gar vorgeworfen, er habe Adoptionen rumänischer Kinder illegal unterstützt. In der aktuellen Ausgabe der Ringier-Mitarbeiterzeitung Domo nimmt Ringier Stellung zu den Anschuldigungen und erklärt, weshalb er darauf verzichtet, rechtliche Schritte gegen die Verursacher einzuleiten.

"Mit einer Klage würden wir die Verursacher nur belohnen, und sie hätten dann noch zusätzlichen Stoff für neue Artikel. Das ist mir ehrlich gesagt zu blöd", so Ringier in Domo. Und weiter: "Dies scheint der Preis zu sein, den wir, oder in diesem Falle ich, für die Pressefreiheit in Rumänien bezahlen müssen.


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