Inhalte sind auf allen Geräten verfügbar

NZZ - Bezahlschranke wird in mehreren Schritten eingeführt.

Die "NZZ" macht sämtliche Inhalte digital und über alle gängigen Endgeräte verfügbar. Ab Herbst ist das Online-Angebot nur noch beschränkt kostenlos. Das E-Paper für Abonnenten wurde ergänzt durch ein Webpaper. Das Kernstück des neuen digitalen Angebots sei die neu gestaltete Website, schreibt die "Neue Zürcher Zeitung" in einer Mitteilung vom Freitag. Die am Freitag aufgeschaltete, laufend aktualisierte Website orientiere sich verstärkt an den Ressorts der Zeitung und enthalte auch Analysen, Meinungen und Korrespondentenberichte.

Schrittweise Einführung einer Paywall

In den kommenden Wochen können alle Besucher sämtliche Artikel auf nzz.ch kostenlos lesen. In mehreren Etappen werde dann eine Bezahlschranke eingeführt. Ab Herbst werden nur noch 20 bis 25 Artikel pro Monat kostenlos lesbar sein - ausgenommen von der Bezahlpflicht sind Übersicht- und Wetterseiten. Die "NZZ" hofft, dass Online-Stammleser Abonnenten werden. Das Angebot sei allerdings vor allem auf heutige und ehemalige Abonnenten ausgerichtet, sagt Peter Hogenkamp, Leiter Digitale Medien, auf Anfrage. Bereits heute hat die "NZZ" rund 9000 E-Paper-Abonnenten. Das "NZZ"-Jahresabonnement für alle digitalen Produkte kostet neu 428 Franken. Während das E-Paper für das Lesen auf dem Computer und IPad optimiert ist, eignet sich die Web-Paper-Ausgabe auch für die Nutzung mit Smartphones und Tablets.

Verlagshäuser verfolgen ausländische Bezahl-Modelle

Die Schweizer Medienhäuser beobachten die Entwicklungen der redaktionellen Bezahldienste aufmerksam, vor allem jene im Ausland. Internationale Vorbilder sind die Angebote der "New York Times" und der "Financial Times". Die Strategien der Schweizer Medien seien sehr unterschiedlich und würden immer wieder überarbeitet, stellt Martin Ettlinger vom Verband Schweizer Medien fest. Viele Verlagshäuser hätten erkannt, dass im Internet "Premium-Angebote nicht gänzlich gratis" gemacht werden sollten. Beim "Blick" ist gemäss Ringier-Sprecher Edi Estermann zurzeit die Einführung einer "Paywall" beim Online-Angebot kein Thema. Auf die elektronische Ausgabe des "Blick" haben die Zeitungsabonnenten gratis Zugriff, das E-Paper kann aber auch separat abonniert werden. Bei den Applikationen für mobile Geräte gebe es sowohl Bezahl- wie auch Gratis-Angebote, die weiter ausgebaut würden.

Keine Paywall beim Tages-Anzeiger

Auch die Tamedia will für den "Tages-Anzeiger" keine "Paywall" errichten, wie Sprecher Christoph Zimmer sagte. Der Druck, ein Bezahlmodell einzuführen, sei nicht allzu gross, weil man gute Erfahrungen mit der Werbefinanzierung des Nachrichtenprotals "Newsnet" gemacht habe. Trotzdem prüfe Tamedia in den nächsten Monaten, ob allenfalls einzelne Artikel der Zeitung online gegen Bezahlung angeboten werden sollen. Ausgebaut und kostenpflichtig wird laut Zimmer ab nächster Woche die Newsplattform der Zeitschrift "Finanz und Wirtschaft". Die Redaktion werde ausgebaut und die Online-Berichterstattung aktueller.

Das Kernstück des neuen digitalen Angebots sei die neu gestaltete Webseite, schreibt die "Neue Zürcher Zeitung" in einer Mitteilung vom Freitag. Die am Freitag aufgeschaltete, laufend aktualisierte Webseite orientiere sich verstärkt an den Ressorts der Zeitung und enthalte auch Analysen, Meinungen und Korrespondentenberichte. In den kommenden Wochen können alle Besucher sämtliche Artikel auf nzz.ch kostenlos lesen. In mehreren Etappen werde dann eine Bezahlschranke eingeführt. Ab Herbst werden nur noch 20 bis 25 Artikel pro Monat kostenlos lesbar sein - ausgenommen von der Bezahlpflicht sind Übersicht- und Wetterseiten.

Die NZZ hofft, dass Online-Stammleser Abonnenten werden. Das Angebot sei allerdings vor allem auf heutige und ehemalige Abonnenten ausgerichtet, sagt Peter Hogenkamp, Leiter Digitale Medien, auf Anfrage. Bereits heute hat die NZZ rund 9'000 E-Paper-Abonnenten. Das NZZ-Jahresabonnement für alle digitalen Produkte kostet neu 428 Franken. Während das E-Paper für das Lesen auf dem Computer und IPad optimiert ist, eignet sich die Web-Paper-Ausgabe auch für die Nutzung mit Smartphones und Tablets. (sda)