Der Insolvenzverwalter der deutschen Verlagsgruppe Weltbild will das Unternehmen möglichst komplett erhalten. "Wir reden nicht nach fünf Tagen von einer Stilllegung oder Teilstilllegung", sagte Arndt Geiwitz am Donnerstagabend.
"Wir wollen möglichst die Gruppe zusammenhalten", so der Insolvenzverwalter nach einem Treffen mit Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Arbeitsministerin Emilia Müller (beide CSU) in Augsburg. Bis Ende März, also innerhalb der Laufzeit des von der Arbeitsagentur gezahlten Insolvenzgeldes für die mehr als 2000 Beschäftigten, will Geiwitz ein Lösung finden. Es hätten sich schon einige Interessenten bei ihm gemeldet. Details nannte der Krisenmanager nicht. (sda/dpa)
Insolvenzverwalter will die Gruppe komplett erhalten
Weltbild - Bis März soll eine Lösung für die 2'000 Beschäftigten gefunden werden.