Intensive Zusammenarbeit mit ZDF und ORF

SRF - Für das kommende Jahr wurden Co-Produktionen mit einem Volumen von über 100 Millionen Euro beschlossen. Den Löwenanteil bestreitet ZDF.

«Die finanziellen Mittel von SRF sind begrenzt. Grosse Projekte wie Gotthard können wir nur dank der Zusammenarbeit mit unseren Partnersendern realisieren», lässt sich SRF-Direktor Ruedi Matter in einer Mitteilung von SRF zitieren. Im Text geht es um die Ergebnisse der Koproduktionstagung, die Anfang Mai in Zürich stattgefunden hat.

Die Programmverantwortlichen von SRF, ZDF und ORF besprachen dabei die länderübergreifende Zusammenarbeit im Bereich Fiktion. Für das kommende Jahr wurden Produktionen mit einem Volumen von über 100 Millionen Euro beschlossen, schreibt SRF. Während ZDF den Löwenanteil leiste, steuere SRF etwas mehr als 2 Millionen bei, sagt Sprecherin Andrea Wenger auf Anfrage. Das Geld werde vor allem für die Produktion der Dienstagabend-Krimis verwendet. 

Ergebnis waren allein im vergangenen Jahr die fiktionalen Grossprojekte «Das Sacher», «Gotthard» oder «Maximilian». Weitere Event-Produktionen sind geplant. Zudem werden laut der SRF-Mitteilung langjährige Produktionen wie «SOKO Wien/Donau», «SOKO Kitzbühel», «Der Alte», «1, 2 oder 3» sowie Dokumentations- und Kulturprogramme weiterhin gemeinsam realisiert.

«Wir werden unsere langjährige Zusammenarbeit weiter intensivieren. Dies unterstützt unsere Sparbemühungen ebenso wie die inhaltliche Stärkung beispielsweise bei der deutschsprachigen Serie», lässt sich ZDF-Programmdirektor Norbert Himmle zitieren. 

Die jährliche Koproduktionstagung von ORF, SRF und ZDF findet seit 1967 statt. Die länderübergreifende Zusammenarbeit umfasst sämtliche Programmgenres und verfolgt die Zielsetzung, Produktionen mit länderübergreifender Relevanz im deutschsprachigen Raum gemeinsam herzustellen. (pd/eh)