Interessenskonflikte bei Events?

Ringier - Vorwurf: Stars aus eigener Agentur würden bevorzugt.

Laut "NZZ am Sonntag" dominiert Ringier das Unterhaltungsgeschäft. Der Blick-Konzern habe sich in den letzten Jahren zum Unterhaltungskonzern gewandelt. Es trete als TV-Produzent, Konzert- und Sportveranstalter, Ticket-Verkäufer und Betreuer von Stars auf. Weil Ringier-Medien wie der "Blick" über Events schrieben, drohten Interessenskonflikte. Ringier-Journalisten hätten der "NZZ am Sonntag" erzählt, dass die Geschäftsleitung erwarte, dass sie positiv über Prominente wie Skirennfahrerin Lara Gut berichten müssten, die von der hauseigenen Agentur "Pool Position" betreut werden. Ringier-Schweiz-Chef Marc Walder sieht das allerdings anders, er beteuert im Interview mit der Zeitung, dass die Redaktionen unabhängig arbeiten. ("NZZ am Sonntag")