Ist rundum neu

"Vinum" - Weinmagazin sitzt auf mehr Information, mehr Unterhaltung, mehr Service.

Mit der April-Ausgabe des Weinmagazins "Vinum" realisieren die beiden Chefredakteure Stephan Reinhardt ("Vinum" Deutschland) und Thomas Vaterlaus ("Vinum" Schweiz) ein neues Heftkonzept, das den Leserinnen und Lesern nicht nur mehr Service und Weintipps bietet, sondern auch deutlich mehr Information und Meinung.

Für die Neukonzeption von "Vinum" stand die Frage "Warum machen wir das und für wen?" im Zentrum. Die Antwort erscheint relativ simpel: aus Liebe zum Wein und zu seiner unendlichen Geschmacksvielfalt. Doch diese auch so zu vermitteln, "dass man die Leser dabei auch mitnimmt", das sei eine "diffizile Kunst", so Reinhardt. Wie bislang wolle "Vinum" niemanden ausschliessen, der sich für Wein interessiert, weder die Novizen und Sonntagstrinker noch die Weinfreaks und -profis. "Das gelingt uns am besten hoffentlich dadurch, dass wir bei unseren Lesern die Neugier wecken; dass wir über die Menschen berichten, die Wein erzeugen; dass wir unseren Lesern die Gedanken der Winzer, ihren Alltag und ihre Geschichten näherbringen, während sie sonst nur mit Namen, Etiketten und Bewertungen abgespeist werden." Zudem komme es darauf an, so Reinhardt, "dass wir unsere Begeisterung für gute Weine so vermitteln, dass es nicht marktschreierisch klingt, sondern gute, kurzweilige, aber anspruchsvolle und informierende Unterhaltung ist, die Lust auf Wein macht."

Information - Unterhaltung - Service: Das neue "Vinum" ist dreigeteilt
Aus diesem Grund ist das inhaltlich neue, optisch nur leicht modifizierte "Vinum" künftig klar dreigeteilt. Der erste Teil macht mit einem doppelseitigen Bild auf, das in jeder Ausgabe "vom Weinmachen" erzählt und jene Menschen und Tätigkeiten in den Fokus rückt, über die in den Reportagen eher selten gesprochen wird, ohne die es aber keinen guten Wein geben würde. Danach werden die interessantesten und skurrilsten Neuigkeiten und Trends aus der Welt des Weins vorgestellt, bevor es im umfangreichen Hauptteil nicht nur das Titelthema zu lesen gibt, sondern Reportagen, Features, Porträts, Interviews und Dossiers zu relevanten Themen. Dabei werden Weine, welche die Redaktion für besonders empfehlenswert hält, gleich an Ort und Stelle vorgestellt anstatt, wie früher, im hinteren Heftteil.

Neu ist die Rubrik "Winzerlegende", in der jene Winzerpersönlichkeiten vorgestellt werden, deren grossen Weine die Weinwelt verändern oder verändert haben. Daneben widmet sich VINUM aber auch weiterhin den jungen Talenten, von denen in jeder Ausgabe ebenfalls eine "Entdeckung des Monats" vorgestellt wird.

Neu ist Sebastian Bordthäusers Sensorikschule "Mit allen Sinnen", die mit dem Mythos der Supernase aufräumt und klarmacht: "Jeder Mensch kann schmecken lernen." Die Kölner Fotografin Manuela Rüther setzt Bordthäusers anspruchsvollen Text über ein eher abstraktes Thema ideenreich und humorvoll ins Bild.

Auch die Serie "Überraschend kombiniert" räumt mit alten Mythen auf und paart Weine und Gerichte so, wie es in keinem Lehrbuch steht, obwohl sie auf scheinbar wundersame Weise doch zusammenpassen - wie etwa die deutsche Currywurst und der Schweizer Chasselas.

Im Hauptteil setzt "Vinum" ab der April Ausgabe verstärkt auf renommierte Autoren. Das neue "Vinum" wagt aber auch grafisch die eine oder andere Überraschung. So wird etwa Stuart Pigotts New York Wine Diary von der Hausgrafikerin Johanna Pietrek als sechsseitiger Comic präsentiert. (pte)