Jacqueline Badran beschwert sich wegen «Einstein»

SRF - Die Zürcher SP-Nationalrätin hat laut einem Bericht beim SRG-Ombudsmann Beschwerde eingereicht. Der Grund: Ein «Einstein»-Beitrag von Mitte April. Tatsachen und Ereignisse seien darin nicht «sachgerecht» dargestellt worden.

Beim SRG-Ombudsmann Roger Blum ist eine Beschwerde von Jacqueline Badran gegen die Sendung «Einstein» eingegangen. Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, fordert die linke Zürcher Nationalrätin von SRF eine «ausführliche Entschuldigung und Richtigstellung» aufgrund eines Beitrags in der Sendung vom 11. April.

Im Beitrag wurde über die Hinterbliebenen von Mordopfern berichtet. Mehrfach wird darin die Grundaussage, dass Betroffene und ihr Umfeld keine Lobby hätten, wiederholt. Diese Kritik ziehe sich wie ein roter Faden durch die Sendung und werde nirgends relativiert, schreibt der Tagi. Und genau damit verletze «Einstein» laut Badran das Gebot, wonach SRF-Sendungen Tatsachen und Ereignisse «sachgerecht» darstellen müssten. «Dass die Opfer keine Lobby haben, ist nachweislich falsch», sagt Badran gegenüber der Zeitung. «Die SP beweise seit Jahrzehnten, dass sie in der Politik die Lobby der Opfer sei.

Gegenüber dem Tagi wollte SRF zum Fall keine Stellung nehmen. Zunächst werde man nun beim Ombudsmann eine eigene Stellungnahme zu Badrans Beschwerde einreichen, teilte die Medienstelle der Zeitung mit. (wid)