Die Fürsorgestiftung der Freien Berufsjournalistinnen und Berufsjournalisten Zürich (FBZ) spendet Journafonds über 250'000 Franken. Damit sollen Recherchen und Reportagen von Medienschaffenden aus der ganzen Schweiz unterstützt werden, wie es in einer Mitteilung heisst.
Der Verein der Freien Berufsjournalistinnen und -journalisten (FBZ) engagierte sich seit den 1960er Jahren für freien Journalismus. Die Mitgliederversammlung des Vereins FBZ hat entschieden, den Verein per Ende Kalenderjahr 2022 aufzulösen. Infolge der Vereinsauflösung konnte auch der Zweck der Fürsorgestiftung nicht mehr erfüllt werden. Darum beschloss deren Stiftungsrat, den Restbetrag des Stiftungsvermögens nach revidiertem Jahresabschluss an Journafonds zu überweisen, heisst es weiter.
«Wir freuen uns, dass das Vermögen der Stiftung so in anderer Form freischaffenden Journalistinnen zugutekommen wird», wird FBZ-Stiftungsratspräsidentin Anita Hugi zitiert. Der gesamte Stiftungsrat, dem zudem die langjährigen Journalistinnen Judith Stofer und Elvira Wiegers angehörten, freue sich sehr, dass das Engagement für die freien Journalistinnen und Journalisten mit Journafonds in neuer Form weitergeführt werden könne.
Auch Journafonds freut sich sehr über die grosse Spende, sagt Präsidentin Camille Roseau: «Diese Zuwendung ist ein grosser Vertrauensbeweis und zeigt, dass wir mit der Etablierung unseres Vergabe-Mecanos für journalistische Recherche vieles richtig gemacht haben.» Die namhafte Unterstützung erlaube es Journafonds, seine Aufbauarbeit weiterzuführen, um sich noch besser als Fonds zu etablieren, der allen Medienschaffenden zur Verfügung steht für Recherchen und Reportagen. (pd/wid)

