Journalisten erinnern an verschwundene Kollegen

Reporter ohne Grenzen - Internationaler Tag der Verschwundenen.

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) hat zum Internationalen Tag der Verschwundenen an diesem Sonntag an das Schicksal zahlreicher verschleppter oder getöteter Journalisten erinnert. Als ein Beispiel griff die Organisation am Freitag Mexiko heraus.

Das mittelamerikanische Land ist für Journalisten zu einem gefährlichen Pflaster geworden: Seit dem Jahr 2000 sind gemäss RSF in Mexiko acht Medienvertreter spurlos verschwunden. Auch in anderen Ländern wie Sri Lanka, dem Iran, Gambia oder Eritrea verschwänden Journalisten. "Ob dahinter Staatsagenten oder Kriminelle stehen: Die vielen Fälle von Verschwundenen belegen die Tatsache, dass die Feinde der Pressefreiheit nicht zögern, die feigsten und verachtenswertesten Methoden anzuwenden, um Journalisten zu knebeln."