Journalisten glauben nicht an Paid-Content-Modelle. Gerade mal ein Viertel beurteilen die Chancen für erfolgreiche Wirtschaftsmodelle als "gut" oder "sehr gut" ein, so die Studie "Medien-Trendmonitor 2010 - Journalismus in einem neuen Informationszeitalter" der dpa-Tochter news aktuell an der 2682 Journalisten teilnahmen. 46 Prozent schätzen die Chancen von Paid Content eher "mittelmäßig" ein, 19 Prozent sind "skeptisch". Die Gründe für das mangelnde Vertrauen liegen laut den Befragten u.a. in der Kostenlos-Kultur des Internets und in der unausgereiften technischen Abwicklung.
Social Media spielt laut Studie eine immer größere Rolle in den Redaktionen. Über 50 Prozent der Befragten attestieren Facebook, YouTube und Co. "hohe" bis "sehr hohe" Relevanz für die redaktionelle Arbeit - allen voran Online-Journalisten. Ein Drittel ist dagegen noch zurückhaltend. Am meisten setzen die Redakteure auf YouTube (38 Prozent), gefolgt von Xing und Facebook (je 37 Prozent). Twitter spielt hauptsächlich bei Online- und Multimedia-Redakteuren eine Rolle, bei ihnen ist der Microblogging-Dienst der meist genutzte Social-Media-Kanal (56 Prozent). (Quelle: Kress)