Journalistenpreis für Marie-Astrid Langer

NZZ - Der Autorin sei es gelungen, die USA zu erklären ohne moralisch überlegen zu wirken.

Die NZZ-Auslandredaktorin Marie-Astrid Langer hat den Arthur-F.-Burns-Preis 2015 gewonnen, das meldet die NZZ in ihrer Ausgabe vom Donnerstag. Der mit 2000 Euro dotierte Preis wird durch den deutschen Aussenminister und die Organisation Internationale Journalisten-Programme verliehen.

Langer erhält den Preis für ihre in der NZZ erschienene Reportage «Amerika sperrt seine Kinder weg» über Jugendliche mit langen Haftstrafen. Laut der Jury gelang es darin der Autorin zu erklären, «wie die USA ticken», ohne belehrend oder moralisch überlegen zu wirken. (pd/lcv)