Journalistenstab wird aufgestockt

Reuters - China, Indien und Terrorismus rücken stärker in Mittelpunkt.

Nach Jahren der Enthaltsamkeit und Restrukturierung, heuert die Nachrichtenagentur Reuters für ihre 196 Redaktionsbüros in 130 Ländern 100 Journalisten an. Damit stockt die in London gegründete Agentur ihren Journalistenstab auf 2'400 Mitarbeiter auf. Im Jahr 2000 waren 2'500 Journalisten für Reuters tätig. "In Zeiten, in denen andere Medienunternehmen schrumpfen, dehnen wir unsere globale Reichweite aus", sagt David Schlesinger, Redakionsleiter bei Reuters, gegenüber dem Media Guardian.

Gesucht werden 21 Journalisten für Politik und allgemeine Nachrichten, 12 Redaktoren für die weltweite Bilddatenbank in Singapur sowie weitere Journalisten für die Themen Religion, Terrorismus, Gesundheit und Unterhaltung. Zusätzliche Reporter sollen zur Abdeckung der Zukunftsmärkte China und Indien eingesetzt werden. "Dies ist wahrhaft ein chinesisches Jahrhundert. Zwischen 160 bis 170 Journalisten werden für uns in China tätig sein. Zu meiner Zeit als Büro-Chef in Peking in den 90ern hatten wir vier Mitarbeiter in Peking, vier in Hongkong und drei in Taiwan", so Schlesinger weiter.