Julie Gayet verlangt 50'000 Euro Schadenersatz

Frankreich - Hollandes neue Geliebte klagt gegen das Magazin "Closer".

Die Geliebte von Frankreichs Präsident François Hollande klagt gegen das Magazin "Closer" wegen des Berichts über ihre Affäre mit dem Staatschef. Das Magazin erhielt eine entsprechende Zustellung der Schauspielerin Julie Gayet wegen Verletzung ihrer Privatsphäre.

Die 41-Jährige verlangt 50'000 Euro Schadenersatz sowie 4000 Euro für die Prozesskosten sowie eine juristische Veröffentlichung über eine halbe Seite auf dem Titelblatt des Klatschmagazins. Dies verlautete am Donnerstag aus dem Umfeld von "Closer", wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Hollande hat nichts bestritten 
Das Magazin hatte am vergangenen Freitag über die Liebesaffäre Hollandes mit Gayet berichtet und eine Reihe von Fotos dazu veröffentlicht. Hollandes offizielle Lebenspartnerin, Valérie Trierweiler, ist seither in ärztlicher Behandlung.

Bei einer grossen Pressekonferenz zu Wirtschaftsreformen räumte Hollande am Dienstag Beziehungsprobleme mit Trierweiler ein, wollte  sich aber nicht zu seinem Privatleben äussern. Eine Liebesaffäre mit Gayet hat er jedoch nicht bestritten. (sda)