Die Juso kritisiert das «Fenster zum Sonntag» und fordert die Einstellung der Sendung auf den SRF-Sendern, wie die Schweiz am Wochenende berichtet. Die christliche Sendung wird von der Stiftung für Christliches Fernsehen getragen und von Alphavision und ERF Medien produziert.
Wie der Juso-Präsident Nicola Siegrist mitteilt, finde er es befremdlich, dass SRF privaten christlichen Produktionsfirmen eine Plattform biete. «Religiöse Propagandasendungen im öffentlichen Rundfunk gehören gestrichen, insbesondere dann, wenn dahinter auch Freikirchen stehen und sie fragwürdige Geschichten zu göttlichen Zeichen erzählen», so Siegrist zu der Zeitung.
Schon zuvor gab es Kritik vom Sektenexperten Hugo Stamm. Das «Fenster zum Sonntag» sei «eine reine Missionsaktion christlicher Eiferer», wie er Watson erklärte. Marc Rüdisüli, Präsident der Jungen Mitte, sieht keinen Grund, die Sendung aus dem Programm zu streichen. Umso wichtiger findet er gemäss Schweiz am Wochenende, dass die Sendung sich eigenständig finanziere. (yk)