So sicher wie das Wetter scheint auch der Knatsch zwischen "Meteo"-Chef Thomas Bucheli und ARD-Wetterfrosch Jörg Kachelmann in die nächste Runde zu gehen. Kachelmann kritisierte vor einiger Zeit, dass Meteo Schweiz - arbeitet mit SF-Meteo zusammen - zu wenige Wetterstationen hat, um eine verlässliche Prognose abzugeben. SF führe die Bevölkerung in die Irre.
Bereits gegenüber "persoenlich.com" wehrte sich der angegriffene Bucheli: "Ich sehe bei Kachelmanns Aussagen keine Argumentation mit fachlichen Bezügen, das ist reine Polemik." In diese Polemik wolle er eigentlich gar nicht miteinstimmen. Nun ist es aber Bucheli, der im Interview mit TV-Star gegen Kachelmann schiesst: "Diese Aussage von Kachelmann ist falsch -- offenbar kennt er sich einfach zu wenig aus. Oder er will die Leute für Dumm verkaufen"
Bucheli stört sich daran, dass Kachelmann die Öffentlichkeit mit fachlich inkorrekten Informationen in die Irre führt. Die Schweiz stehe hinsichtlich Wettermessung und Beobachtung hervorragend da. "Spätestens seit dem 'Lothar'-Sturm wissen wir, dass Herr Kachelmann gerne als der beste Wetternachhersager in Szene setzt", so Bucheli, "ganz nach dem Motto: Ich habe zuerst gewarnt."
Er habe die Prognosen und Warnsysteme von Kachelmann verfolgt und habe festgestellt, dass er praktisch immer irgendwo vor irgendetwas warnt. Damit sei die Chance gross, einen Treffer zu landen. "Von all den überflüssigen Warnungen spricht ja nachher keiner mehr."
Seine Emotionen im Zusammenhang mit Kachelmann erklärt Bucheli damit, dass er es einfach nicht gut finden könne, wenn ein begnadeter Selbstdarsteller daherkomme und verkünde, er habe das Geheimnis für die 100-Prozent-Trefferquote gefunden. Bucheli und Kachelmann haben früher zusammengearbeitet, haben aber heute keinen persönlichen Kontakt mehr. "Ich habe seine Geschäftsmethoden kennengelernt. Das hat mir gereicht", so Bucheli gegenüber TV-Star.