Am 26. November schaltet SF das analoge Antennenfernsehen ab ("persoenlich.com" berichtete). Welche Auswirkungen dies hat, kommunizierzte die SRG vor kurzem in einer Kampagne, in der die Bevölkerung über das neue digitale Fernsehen informiert wurde.
Für Aufklärung hat dies laut einem Bericht der Basler Zeitung aber nicht gesorgt. Sie schreibt in der aktuellen Ausgabe, dass zurzeit nicht nur bei der SRG, sondern auch bei den Kabelnetzanbietern die Telefone heisslaufen. Der Grund: Ein Grossteil der Bevölkerung befürchtet aufgrund der verwirrenden SRG-Kampagne, dass sie die SF-Programme nicht mehr empfangen könnte -- und das obwohl nur acht Prozent aller Haushalte von der Umstellung des Antennensignals betroffen sein werden.
Die Verunsicherung bekommen nun vor allem die Kabelnetzbetreiber zu spüren: Diese beklagen sich über zusammengebrochene Hotlines und überfüllte Email-Accounts. Für sie ist klar: Schuld am Desaster trägt die SRG. Cablecom-Sprecher, Hans-Peter Nehmer etwa spricht davon, dass die SRG "unschön" informiert hätte. Und Beatrix Zimmerli, Geschäftsführerin des Verbundnetzes InterGGA, ereifert sich gegenüber der BaZ: "Die SRG hat schlecht kommuniziert."
Auf die aus der verwirrenden SRG-Kampagne entstandene Verunsicherung hat der Kabelnetzbetreiber-Verband Swisscable bereits reagiert. In einer Mitteilung, die "persoenlich.com" schon vor einigen Tagen veröffentlichte, richtete er sich an die Bevölkerung und klärt über die Umstellung auf.