Der St. Galler Volkswirtschaftsdirektor Beni Würth hat sich mit der Geschäftsleitung des Druckereiunternehmens swissprinters getroffen. Dabei wurde die Zusammenarbeit bei der Wiedereingliederung der 173 Mitarbeiter besprochen, deren Entlassung angekündigt worden ist ({l:http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=97943,persoenlich.com berichtete}). Trotz des Wissens, dass die Druckindustrie in einem schwierigen Umfeld steckt, sei die St. Galler Regierung vom "radikalen Schnitt" von swissprinters überrascht worden, sagte Beni Würth am Freitag gegenüber der sda. Gegenwärtig läuft das Konsultationsverfahren in dem versucht wird, die Schliessung der Druckerei noch abzuwenden.
Gelingt das nicht, wird im swissprinters-Druckzentrum in St. Gallen ein betriebliches Arbeitsmarktzentrum, quasi ein mobiles RAV (Regionales Arbeitsvermittlungszentrum), eingerichtet, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu helfen. Beni Würth sagte, die swissprinters-Geschäftsleitung habe sich im Gespräch mit ihm kooperativ gezeigt. (sda)