Kari Kälin sollte als Bundeshausredaktor die Nachfolge von Urs Paul Engeler bei der Weltwoche antreten, (persoenlich.com berichtete). Nach der dreimonatigen Probezeit, vom 1. März bis 31. Mai, gibt Kälin nun gegenüber persoenlich.com bekannt, dass das Arbeitsverhältnis zwischen ihm und der Weltwoche in gegenseitigem Einverständnis aufgelöst worden sei. Die Roma-Geschichte (persoenlich.com berichtete), die Kälin zusammen mit dem stellvertretenden Chefredaktor Philipp Gut verfasste, und die öffentliche Kritik, die auf die Publikation folgte, hätten auf den Entscheid keinen Einfluss gehabt, so Kälin. Diese Darstellung bestätigt auch Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel auf Anfrage von persoenlich.com.
Kälin meint weiter, er habe festgestellt, dass er sich im Tages-Journalismus wohler fühle und in diesem Rahmen sein Potenzial besser entfalten könne. Ab 18. Juni wird Kälin wieder bei seinem alten Arbeitgeber, der Neuen Luzerner Zeitung, im Ressort Politik arbeiten, wo er vor seiner Verpflichtung für die Weltwoche Inland-Chef war. Kälin studierte an der Universität Freiburg Zeitgeschichte und schloss mit dem Lizentiat ab. Vor seiner Zeit bei der NLZ schrieb der Einsiedler für den Boten der Urschweiz. (bn)