19.01.2015

Burda

Keine Chance für Paywalls

Verleger Hubert Burda glaubt nicht an bezahlte Inhalte im Internet.

"Man kann E-Paper von Zeitungen und Zeitschriften verkaufen, aber die Menschen werden über eine Paywall keine speziellen Inhalte erwerben", so Burda am Sonntag auf der Digitalkonferenz DLD 2015 in München. "Das alte Verlegermodell funktioniert nur im Print: Man muss herausfinden, für welche Dinge die Menschen im Internet Geld bezahlen wollen", wie der Branchendienst Kress Burda zitiert.

Die digitale Revolution hat laut dem Verleger negative aber auch viele positive Entwicklungen angestossen. Unter anderem habe sie viele neue Arbeitsplätze geschaffen. "Die digitale Revolution hat eine enorme Kraft". Für den Journalismus bedeute sie einen gewaltigen Umbruch. "Wenn man früher eine Wochenzeitung aufschlug, gab es Hunderte von Anzeigen", erinnerte sich der Verleger im Gespräch mit Ex-"stern"-Chefredakteur Dominik Wichmann: "Heute finden die Leute im Internet, was sie brauchen." Kostenlos. (Kress)

 


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