Die geplanten Änderungen an der Rechtschreibreform sollen keine grossen Einschnitte ergeben. Das kündigte der stellvertretende Vorsitzende der Zwischenstaatlichen Kommission, der Schaffhauser Sprachwissenschaftler Peter Gallmann, am Freitag in Mannheim an. "Die Änderungen werden nichts Revolutionäres sein." Erwogen würden nur einige neue Möglichkeiten bei der Rechtschreibung. Nach einem unveröffentlichten Bericht soll den Schreibenden grössere Wahlfreiheit zwischen mehreren Varianten gegeben werden.
Die Kommission, die die Rechtschreibreform seit 1998 begleitet, war am Freitag in Mannheim zusammengekommen, um über Vorschläge zur Änderung der Rechtschreibreform zu beraten. Beschlüsse oder eine abschliessende Änderungsliste waren nach Angaben von Gallmann bei der Sitzung nicht vorgesehen. Innerhalb der Kultusministerkonferenz am nächsten Donnerstag in Berlin sollen die geplanten Änderungen dann beraten werden.