Keine Unterbrecherwerbung bei der SRG mehr

Neues RTVG - Medienminister Leuenberger auch gegen "Billig-Jakob-Sendungen".

Der Nationalrat hat dem Bundesrat bei den Vorschriften zur Unterbrecherwerbung und der Höchstwerbezeit grossen Spielraum gelassen. Gemäss Medienminister Moritz Leuenberger sollen die SRG-Fernsehprogramme weiterhin maximal acht Prozent ihrer Sendezeit mit Werbung füllen dürfen. Neu will er es dem öffentlichen Fernsehen aber verbieten, Spiel- und Fernsehfilme durch Unterbrecherwerbung zu teilen. Dies beeinträchtige den künstlerischen Wert des Films, begründete Leuenberger. Erlaubt bleibt Werbung in der Pause von übertragenen Ereignissen, so etwa bei Fussballspielen.