Klage gegen "Kassensturz"

PTV/Ringier - Kläger sehen Konzession verletzt.

Das Verlegerfernsehen PresseTV AG und Ringier AG haben gemeinsam ein Verfahren gegen die Sendung "Kassensturz" des Schweizer Fernsehens bei der Ombudsstelle eingeleitet. Nach eingehender Prüfung der Sachlage stellen die Kläger eine Konzessionsverletzung fest, heisst es in einer Mitteilung von Ringier. Beanstandet wird, dass in der Sendung vom 27. November 2007 die Zuschauer bezüglich der finanziellen Beteiligung der Krebsliga an der Krebsgala irregeführt worden sind.

Im Beitrag sei weiter fälschlicherweise der Eindruck entstanden, die Ringier AG habe sich in unmoralischer Weise zu Lasten einer wohltätigen Organisation bereichert. Die Kläger beanstanden, dass der Grundsatz der sachgerechten Berichterstattung verletzt wurde, und die Sendung bewirkte, dass die PresseTV AG und die Ringier AG mit falschen Behauptungen geschädigt und diskreditiert wurden. Durch die tatsachenwidrige Darstellung hat der "Kassensturz" gemäss Ringier der Krebsliga insgesamt einen schweren materiellen Schaden zugefügt.

Zum Thema:

"Kassensturz": Klage von Ringier TV und Presse TV?

Ringier-TV: "Krebsgala" mit Spenden produziert