Für Julie Gayet ist es eine Genugtuung, für das Magazin "Closer" eine leicht zu verschmerzende Strafe: Wegen der Enthüllung der heimlichen Liebesaffäre zwischen der Schauspielerin und Frankreichs Staatschef François Hollande ist das Klatschblatt zur Zahlung von 15'000 Euro an die 41-Jährige verdonnert worden. Das Magazin muss zudem die Verurteilung auf seiner Titelseite abdrucken. Dieses Urteil fällte ein Gericht in Nanterre bei Paris. Gayet hatte 50'000 Euro Schadensersatz verlangt.
Die im Januar von "Closer" enthüllte Liebesaffäre von Hollande und Gayet hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Hollande, der den Bericht nie dementierte, trennte sich wenig später von seiner langjährigen Partnerin Valérie Trierweiler. Unbekannt ist, in welchem Verhältnis der Staatschef und die Schauspielerin inzwischen stehen. (sda)