Konkursgerüchte dementiert

Reader's Digest - Berater sollen helfen, Probleme des Marktes zu bewältigen.

Bloomberg News Service veröffentlichte einen Artikel, der berichtet, dass The Reader's Digest Association, Inc. die Anwaltskanzlei Kirkland & Ellis eingeschaltet hat. Diese tritt als Berater bei Konkursfällen und anderen Formen der Restrukturierung auf. Darauf hin kursierten Agenturmeldungen, die von dieser Bloomberg-Meldung ausgehend formulierten, dass Reader's Digest Konkurs anmelden werde ("persoenlich.com" berichtete).

Dies dementiert nun Mary Berner, Presidentin und CEO von Reader's Digest in einem Communiqué vom Freitag. Die Anwaltskanzlei Kirkland & Ellis sei proaktiv beauftragt worden, um das Unternehmen in einem weiten Spektrum an Konzernangelegenheiten zu beraten. Ebenso ha^be Reader's Digest den Finanzberater, Miller Buckfire hinzugezogen, der das Unternehmen hinsichtlich zahlreicher Restrukturierungs- und Finanzierungsthemen berät.

Diese Berater sollen den Konzern unterstützen, die Probleme des Marktes zu bewältigen, indem sie strategische Initiativen ausloten. Dies beinhalte unter anderem die Beschaffung zusätzlichen Kapitals und die Verringerung der finanziellen Belastungen. Es sei aber in keiner Weise so, dass Reader's Digest mit finanziellen Verpflichtungen in Verzug sei.

Berner abschliessend: "Keine Frage, dies ist für uns eine schwierige Zeit und es wird auch kurzfristig so bleiben, solange wir durch den rezessionsbedingten Gegenwind steuern und weltweit Umsätze zurückgehen. Wir vertrauen weiterhin auf unseren Businessplan, unsere starken Kundenbeziehungen, auf unsere Produkte und natürlich auf die Fähigkeiten und die Kreativität unseres Managements und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."