Konstantin Neven DuMont hat nach seinem Rausschmiss aus dem Verlag eigene Pläne. Dem Hamburger Nachrichten-Magazin "Spiegel" sagte er, er wolle ein Medienunternehmen gründen, ein journalistisches Webportal. Um Medienkritik soll es da gehen. Wie groß das Ganze werden soll, hänge nur davon ab, wie viele Millionen Euro er nun bekomme für seine Anteile. Auf jeden Fall "will ich meine eigene Fernsehsendung moderieren". Er habe ja schon Erfahrung gesammelt, im Kölner Lokalfernsehen.
Um den Verlegersohn hatte sich in den vergangenen Wochen eine bizarre Affäre entsponnen. Angefangen hatte alles mit angeblichen Blog-Einträgen des 41-Jährigen auf der Website des Medienjournalisten Stefan Niggemeier. Die Angelegenheit spitzte sich derart zu, dass Neven DuMont schließlich vor einigen Tagen wegen "geschäftsschädigender" Äußerungen seiner Herausgeberposten enthoben wurde. (Quelle: Spiegel Online)