Kooperation mit TeleZüri

Schweizer Sportfernsehen - Produktionsstandort verlegt.

Ein Jahr nach dem Start des Vollprogramms verlagert das Schweizer Sportfernsehen SSF seinen Produktionsstandort in die Studios von TeleZüri. Damit erhält das SSF Zugriff auf modernste Fernsehtechnik, was nach dem erfolgreichen Start zusätzliches Potenzial für eine gezielte Weiterentwicklung des Sportsenders schafft, wie der Sender in einer Pressemitteilung vom Mittwoch schreibt. TeleZüri seinerseits kann mit dieser technischen Kooperation das bestehende Angebot im Bereich TV-Dienstleistungen weiter ausbauen.

Ab Mitte August werden die Sendungen des Schweizer Sportfernsehen SSF am Standort des Schweizer Regionalfernsehens an der Heinrichstrasse in Zürich produziert. Damit verlagert das SSF sämtliche bisher in Schlieren angesiedelten Bereiche wie Redaktion, Sendeablauf und Studioproduktionen in die Infrastruktur von TeleZüri. Gleichzeitig übernimmt TeleZüri im Auftrag des Schweizer Sportfernsehen SSF ein Grossteil der technischen Produktion. Mit dieser Zusammenarbeit unterstreicht das SSF seine konsequente Kooperations-Strategie, die im Februar 2010 mit einer umfassenden Zusammenarbeitsvereinbarung mit der TV Produktionscenter Zürich AG (tpc) im Bereich der Live- und Aussenproduktionen lanciert wurde.

Synergien für beide TV-Sender

Für TeleZüri bedeutet die technische Kooperation mit dem SSF einen weiteren bedeutenden Ausbau seines TV-Dienstleistungsangebots. Erstmals betreibt der Regionalsender im Auftrag eines unabhängigen TV-Senders die komplette Sendeabwicklung und den gesamten Studiobetrieb. Für das SSF selbst ermöglicht der Standortwechsel einen nahtlosen Zugang zu einer modernen Infrastruktur, was sich unmittelbar auf die Qualität und Professionalität des SSF-Angebots auswirken wird.

Insbesondere der Wechsel vom bisherigen 4:3 Format auf den modernen 16:9 Standard dürfte von vielen Zuschauerinnen und Zuschauern sehr positiv aufgenommen werden. Über die rein technische Zusammenarbeit prüfen die beiden Sender weitere Kooperationsmöglichkeiten. Bereits in den kommenden Wochen sind anlässlich der Fussball-Weltmeisterschaften in Südafrika sowie anschliessend am Züri Fäscht gemeinsame Produktionen geplant.