Kriegsreporter erhält Schweizer Menschenrechtspreis

Kurt Pelda - Der Basler gilt als erfahrener Kenner der Lage in Syrien und Irak.

Der Kriegsberichterstatter Kurt Pelda erhält den Menschenrechtspreis 2014. Die Schweizer Sektion der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verleiht ihm die Auszeichnung am 6. Dezember in Bern.
 
Kriegsreporter Pelda habe sich in diesem Jahr in Krisengebieten wie Syrien und Irak über die Situation der Bevölkerung informiert und "über schlimmste Menschenrechts-Verletzungen berichtet", begründete die Gesellschaft den Entscheid in einer Mitteilung in der Nacht auf Montag. Pelda werde für seinen Einsatz ausgezeichnet, bei dem er "mehrmals sein Leben aufs Spiel gesetzt" habe, um "der Wahrheit näher zu kommen".
 
Der 1965 in Basel geborene Pelda arbeitet als freischaffender Journalist und wird laut Mitteilung von verschiedenen Medien als "erfahrener Kenner der Lage beigezogen".

Die IGFM-CH vergibt seit 1994 den Menschenrechtspreis. Er zeichnet Menschen und Aktionen aus, welche die menschliche Sicherheit unterstützen und fördern.  (sda)

Bild: SRF (zVg)