Der "Blick" bleibt weiterhin dem Thema Vreni Schneider treu: Nachdem sich das Boulevardblatt am Dienstag vor einer Woche schützend vor den singenden Skistar gestellt und "Lasst Vreni in Ruhe!" getitelt hatte (persoenlich.com berichtete), kamen am Wochenende die neuen Kollegen aus der Schlagerszene zu Wort. "Ich sage nur: Schuster bleib bei deinen Leisten", meinte etwa Stixi vom Duo Stixi & Sonja. Es sei schön, wenn Vreni zu Hause für ihre Kinder singe. Aber es sei falsch, wenn sie jetzt auf die Showbühne wolle. "Dazu reicht ihre Stimme einfach nicht."
Auch Schlagerstar Leonard fühlt sich laut "SonntagsBlick" von Vreni als Sängerin vor den Kopf gestossen: "Das wäre ja fast, wie wenn ich plötzlich sagen würde, ich sei ein Skistar." Er aber hätte wohl nicht mal bei einem Amateurrennen eine Chance. Darum liesse er dies lieber bleiben. Christian Duss, Sänger von Chuelee, sagte gar, Vrenis Auftritt sei zum Fremdschämen gewesen.
In der Montagsausgabe nimmt nun Vrenis Entdecker Tommy Mustac die Skilegende in Schutz: "Es gibt viele Neider im Schlagerbusiness". Vreni treffe die Töne und ihre Stimme habe einen hohen Wiedererkennungsgrad. Er sei überzeugt, dass Vreni Schneider auch live bestehen werde. Ein hohes Niveau sei zudem nicht ausschlaggebend dafür, ob etwas dem Publikum gefalle. "Es muss doch nicht immer Filet sein", verbildlicht Musikproduzent Mustac seine Aussage im "Blick". "Es gibt auch Leute, die Cervelats mögen. Vreni ist so ein Cervelat." - Wir dürfen gespannt sein, was morgen zu Vreni in der grössten Bezahlzeitung der Schweiz steht. In wenigen Tagen soll der Single "Kafi am Pistenrand" mit "A Gruass us de Bärge" ja auch ein ganzes Album voller streitbarem Schreibstoff folgen. (as)

