Das hohe Talk-Tempo der Sendung "Schawinski" stiess im Publikumsrat auf Kritik. Roger Schawinski lasse seine Gäste kaum aussprechen und behalte stets die Überhand, wodurch zwar viele Themen angeschnitten, aber nicht vertieft werden. Gewünscht wird, dass sich Schawinski künftig stärker zurückhält und seinen Gästen mehr Raum gewährt. Eine positive Entwicklung in diese Richtung sei bereits nach drei Sendungen erkennbar, so die mehrheitliche Meinung der Ratsmitglieder.
Roger Schawinski zeigte sich diesbezüglich selbstkritisch: Das Tempo des ersten Talks sei tatsächlich zu hoch gewesen. Es brauche hier noch Erfahrung, bis er ein gutes Mass gefunden habe. Den temporeichen Moderationsstil an sich verteidigten aber sowohl Schawinski wie auch Diego Yanez, Chefredaktor TV: Wenn man die Gäste aussprechen und ausschweifen liesse, würde die Sendung an Spannung und Intensität verlieren.
Die Spannung und Intensität der Sendung, mit der sich "Schawinski" deutlich von anderen Talk-Sendungen von SRF abhebe, wird aber durchwegs geschätzt und als wertvolle Ergänzung im SRF-Programm beurteilt.