Der überraschende Tod des britischen Reporters Sean Hoare, der als erster zum Abhörskandal um die Boulevardzeitung "News of the World" ausgepackt hatte, geht laut Polizei nicht auf Fremdverschulden zurück. Eine Autopsie habe keine entsprechenden Hinweise ergeben, hiess es am Dienstag. Hoare war am Montag in seiner Wohnung tot aufgefunden worden. Er hatte erklärt, der frühere "News of the World"-Chefredakteur Andy Coulson habe von der Abhörpraxis des Blattes gewusst. Coulson hatte für Premierminister David Cameron als Kommunikationschef gearbeitet und wurde im Zusammenhang mit dem Skandal inzwischen festgenommen. (sda)
Kronzeuge starb ohne Fremdverschulden
"News of the World" - Autopsie ergab keine Hinweise.