Kulturmagazin steht auf der Kippe

Coucou - Das Heft hat vergeblich auf Subventionen der Stadt Winterthur gehofft. Nun lancieren die Macherinnen eine Social-Media-Kampagne mit dem Motto «Stell dir vor, es passiert Kultur und keine*r kriegt’s mit».

Das Winterthurer Kulturmagazin Coucou ist in finanziellen Nöten. Gerade hat die Stadt Winterthur einen Antrag für Subventionsgelder für 2025 bis 2028 über jährlich 70'000 Franken abgelehnt. Die Macherinnen um Verlagsleiterin Laura Serra hatten fest mit dem Geld gerechnet, wie der Landbote berichtet, weil das Anliegen beim Amt für Kultur eine Runde weitergekommen war und die Kulturverantwortlichen sie selbst dazu ermuntert hätten, den Antrag zu stellen.


In der aktuellen Ausgabe schreibt Coucou-Gründern Sandra Biberstein dazu: «Es ist ein Schlag ins Gesicht. Einer, der so richtig wehtut und das ‹Coucou› taumeln lässt.»

Nun lanciert das Team eine Social-Media-Kampagne unter dem Motto: «Stell dir vor, es passiert Kultur und keine*r kriegt’s mit.» Das Ziel sind einerseits mehr Aboverkäufe. Vor allem aber wolle man zeigen, dass man für die Kultur in der Stadt Winterthur eine wichtige Rolle spiele, sagt Serra gegenüber dem Landboten.

 


Das Kulturmagazin existiert seit 2012, erscheint zehnmal im Jahr und zählt rund 1000 Abonnentinnen und Abonnenten. (wid)