Amazon hat mit seinem Online-Versand vielen Buchläden das Wasser abgegraben. Den verbliebenen unabhängigen Geschäften in den USA bietet der Konzern nun an, seine Kindle-Lesegeräte und -Tablets zu verkaufen.
Gehen die Buchhändler auf das Angebot ein, erhalten sie zudem zwei Jahre lang einen Anteil von zehn Prozent an jedem über das Gerät gekauften elektronischen Buch.
Amazon - im Bild CEO Jeff Bezos mit der neuen Version des Kindle - kündigte das Programm namens "Source" am Mittwoch in Seattle an. Würde es ein Erfolg, könnte das Unternehmen seine Stellung im amerikanischen Buchmarkt weiter ausbauen.
Die zweitgrösste US-Buchhandelskette Borders hatte unter dem Druck des Versandhandels bereits aufgeben müssen. Branchenprimus Barnes & Nobles schrumpft trotz aller Bemühungen, mit seinen eigenen Nook-Lesegeräten bei E-Books mitzumischen. (sda)
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Lässt US-Buchläden seine Kindle-Lesegeräte verkaufen
Amazon - Buchläden erhalten Anteil an jedem über das Gerät gekauften E-Book.