Kurt Felix bricht für Roger Schawinski eine Lanze und findet nichts ungewöhnlich daran, dass Sendungen floppen. Derzeit würden in den Medien die erfolgreichen Anstrengungen des Sat.1-Senderchefs ausgeblendet, wie Felix in der aktuellen Schweizer Illustrierten schreibt. So sei die neu konzipierte Newssendung, von Schawinski initiiert, ein "Info-Qualitäts- und Quantensprung nach vorne".
Schawinski habe ein paar Nullprogramme abgesendet, der Pionier des Schweizer Privatradios und -fernsehens verfüge aber über Kompetenz im Informationsbereich. Er wisse auch, wie man Sendungen kommerziell einfärbe und wie ein "Haufen wild gewordener Fernsehleute" geführt und motiviert werden können. Als Senderchef wirble er die "staubtrockene Sat.1-Riege" auf. Schawinski sei "wahrlich kein gezähmter Eselsreiter" und "belebe die oft verbeamtete deutschsprachige TV-Anstalts-Szene wundersam".