Um ihre Stellung im umkämpften Sonntagsmarkt zu halten und zu verbessern, hat die "NZZ am Sonntag" die Arbeit an einem umfassenden Redesign eingeleitet. Erklärtes Ziel ist es, in der zweiten Jahreshälfte mit einer optisch und auch inhaltlich erneuerten Zeitung den Lesern ein attraktiveres Produkt zu liefern, wie das Sonntagsblatt in einer Medienmitteilung vom Freitag erklärt.
Für das Design werden wiederum Simon Esterson und Mark Porter zuständig sein, die zu den bekannten Zeitschriften- und Zeitungsdesignern Londons gehören. Esterson und Porter waren schon für das Originaldesign der "NZZ am Sonntag" verantwortlich sowie für ein erstes, kleineres Redesign vor fünf Jahren. Dieses wurde vor einem Jahr – zusammen mit der Zeitung insgesamt – mit der Auszeichnung "European Newspaper of the Year" in der Kategorie Wochenzeitungen bedacht.
Im Bereich der Grafiken kann die "NZZ am Sonntag" neu auf die konzeptionelle Beratung von Michael Robinson zählen, der aus der Schule des "Guardian" kommt und dort wegweisende Arbeit geleistet hat. Wie Chefredaktor Felix E. Müller sagt, soll die Zeitung mit dem Redesign fit gemacht werden für die nächsten Jahre. Die Einführung der neuen Zeitung werde unterstützt durch eine Werbekampagne der Agentur Jung von Matt. (pd)