Lebruments Vorgehen irritiert verschiedene Verleger

GAV - Einzelne fühlen sich überrumpelt.

Der Entscheid, dass der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) nicht ersetzt werden soll, hat nun offenbar auch unter den Verlegern für Missmut gesorgt. So fühlen sich etliche Verleger von Präsident Lebrument über den Tisch gezogen, wie die Mittelland Zeitung (MZ) berichtet. Das Thema GAV habe gar nicht auf der Traktandenliste der Verlegerversammlung gestanden, sondern sei von Lebrument in das Traktandum zur Schaffung eines Departements "Sozialpartnerschaft" gepackt worden. Der Schaffung eines solchen Departements wurde mit grosser Mehrheit zugestimmt, allerdings hätten viele Verleger nicht bemerkt, dass sie mit ihrer Stimme auch gleich den GAV beerdigten.