Medienminister Moritz Leuenberger hat vor einer Fusion des Ringier-Verlages mit der deutschen Springer-Gruppe gewarnt. "Springer statt Ringier wäre ein Kulturschock", wie er gegenüber der NZZ am Sonntag sagte. Der Ringier-Verlag zeichne sich durch "soziales Verantwortungsbewusstsein im Sinne des schweizerischen Föderalismus und des Schutzes der Minderheiten" aus. Springer hingegen verfolge eine "rechtskonservative Linie". Immerhin, so Leuenberger weiter, gäbe es nach der Fusion der beiden Häuser "keine Monopolsituation" auf dem Schweizer Medienmarkt.
Leuenberger besorgt über mögliche Fusion
Ringier/Springer - Parteien fast geschlossen gegen Deal.