Die Wettersendungen im Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) stossen beim Publikumsrat auf breite Zustimmung. Im Fernsehen würden die unterhaltenden Elemente geschätzt, im Radio eher kurze und bündige Informationen zum Wetter gewünscht.
Auf abwechslungsreiche und unterhaltende Weise würden in den "Meteo"-Sendungen im Fernsehen die aktuellen Wetterinformationen präsentiert. Die Moderatorinnen und Moderatoren seien kompetent, wirkten sympathisch und professionell und zeigten ihren Spass an der Arbeit.
Umfang und Ausführlichkeit der Wetter-Beiträge im Radio werden vom Publikumsrat als angemessen beurteilt. Ein Ausbau werde nicht gewünscht, heisst es in der Mitteilung. Nur eine Minderheit des Rates vermisst die früheren ausgedehnten Dialoge zum Wetter. Nach Meinung der Mehrheit erschweren zu viel Zwiegespräche den Hörerinnen und Hörern, das Substanzielle herauszuschälen.
Die Verwendung von Mundart im Radio war unbestritten. Zumindest diskutiert wurde jedoch, ob in der TV-Informationssendung "Meteo" nicht besser Hochdeutsch geredet würde.
Ungenügende Interaktionsmöglichkeiten bei "Einstein"
Vom Publikumsrat gute Noten erhielt auch das Fernseh-Wissensmagazin "Einstein", das mit grosser Themenvielfalt sowie spannenden und informativen Beiträgen überzeuge. Besonders Themen, welche an die konkrete Lebenswelt eines breiten Publikums anknüpfen, fanden Gefallen.
Beim Zugang zu einzelnen Themen dürfe "Einstein" etwas unkonventioneller und überraschender werden. Verbesserungspotenzial sieht der Publikumsrat bei der Internetseite und den Interaktionsmöglichkeiten. (sda)
Bild: "Schweizer Illustrierte"