Trotz Kritik an der letzten Anti-Minarett-Umfrage hält die SRG an Meinungsforscher Claude Longchamp fest: Der Vertrag mit seinem GfS-Institut laufe bis 2011, es gebe keinen Grund, ihn "nach jahrelanger guter Zusammenarbeit vorzeitig aufzulösen", sagt Edy Salmina von der SRG-Chefredaktorenkonferenz. Zur Diskrepanz zwischen Abstimmungs- und Umfrageresultat (57 statt 37 Prozent zugunsten der Initiative) hatte das SF in einem internen Papier geschrieben, die Demoskopen seien "ins Messer gelaufen". ETH-Professor Andreas Diekmann kritisiert, dass GfS Umfragedetails nicht veröffentlicht. Matthias Kappeler von Isopublic bemängelt die Omnipräsenz Longchamps beim SF und bei DRS seit den 1990er-Jahren. Die Vertragsausschreibungen der SRG seien eine "Farce" und dienten nur dem "Zweck, den Preis zu drücken". (Quelle: SonntagsZeitung")
Longchamp darf nach Minarett-Debakel weiter prognostizieren
SRG - Vertrag mit GfS-Institut läuft bis 2011.