Radio Casablanca macht am 30. September zum letzten Mal eine Welle für Bern. Ab Mitternacht herrscht dann Funkstille auf 94.0 MHz. Die Macher des auf einen Monat angesetzten Radio-Projektes ziehen in einer Mitteilung von Donnerstag positive Bilanz.
Während vier Wochen legten 50 DJs live im Studio auf, zwei Poetry Slams wurden ausgetragen und neue Musikstücke wurden live im Studio produziert. Zudem wurden täglich Kulturmenschen aus Bern interviewt oder portraitiert, wie die Initianten vermelden.
Das Team von Radio Casablanca habe eine grosse Zahl positiver Rückmeldungen erhalten. "Wildfremde Leute gratulierten uns oder bedankten sich für die gute Musik. Das ist fantastisch! Auch aus der Berner Kulturszene erhielten wir viel gutes Feedback", so Programmleiter Sämi Burri. Es sei gelungen, in diesem Monat Radio abseits des Kommerzes, aber trotzdem aus einem Guss und mit professionellem Anspruch zu machen, so Burri weiter.
Radio Casablanca wird vom Verein fonoton durchgeführt und von vielen Freiwilligen mitgestaltet. Die Initianten sind Samuel Burri und Simon Schweizer. Burri ist seit über zehn Jahren beruflich im Medienbereich aktiv. Er arbeitete in den letzten sieben Jahren für Schweizer Radio DRS, als Moderator, Redaktor und Projektleiter Internet. Schweizer organisiert und gestaltet seit mehr als zehn Jahren Kulturereignisse. Er arbeitet im Historischen Museum Bern als Projektmanager und Depotverwalter.