Mangelnde Pressefreiheit ist ein grosses Problem

Arabische Journalisten - Kritik an Strafverfahren in Ägypten und Tunesien.

Die Union der arabischen Journalisten (UJA) hat zum Abschluss ihres Kongresses in Mauretanien die Verfolgung ihrer Kollegen angeprangert - insbesondere in Ägypten und in Tunesien.

In der am Montag verabschiedeten "Erklärung von Nouakchott" kritisierte die Union, dass Journalisten in Ägypten nicht frei ihrem Beruf nachgehen könnten und teilweise gerichtlich verfolgt würden. Auch die Einschränkung der Pressefreiheit in Tunesien wird verurteilt.

In vielen Ländern des arabischen Frühlings seien Menschenrechte wie die Meinungsfreiheit in Gefahr, heisst es weiter in der Erklärung. Gerade in diesen Ländern hätten sich viele Menschen mehr Freiheiten erhofft. Stattdessen würden Journalisten mit Strafverfolgungen und Inhaftierungen schikaniert. (sda)