Marc Walder glaubt an Print

Ringier - CEO äussert sich im deutschen Handelsblatt.

Die deutsche Wirtschaftszeitung Handelsblatt befragt in ihrer Ausgabe vom Montag Ringier-CEO Marc Walder, einen der «prominentesten Landsleute» der Eidgenossen, wie es heisst.

Im Gespräch, das Ringier ebenfalls veröffentlicht hat, äussert sich Walder nicht nur zur Lage der Nation, sondern auch zu Ringier. So lobt er die Risikobereitschaft des Unternehmens und seiner Besitzer, von Michael Ringier und seinen Schwestern. Die in den letzten sechs Jahren investierten 1,4 Milliarden Franken seien für ein «mittelständisches Familienunternehmen» viel Geld.

Der Rhythmus in der Medienindustrie sei atemberaubend, ausruhen liege momentan nicht drin. Generell glaubt er an die Zukunft von Print, was zum Beispiel der Erfolg des Ringier-Magazins Landliebe zeige. Schlussendlich gehe es nicht um die Frage «analog oder digital?» - die Medien müssten «Leuchtturm» sein und dem Leser einen Überblick bieten, «egal ob auf Papier, dem Laptop, dem Tablet oder dem Smartphone». (lmy)

Bild: Ringier