Regierungsrat Mario Fehr hat nach einem Artikel im "Tages-Anzeiger" über eine Medienanwälting bei der Zeitung interveniert. Sauer aufgestossen ist ihm - wie die "NZZ am Sonntag" schreibt - ein Nebensatz in einem Artikel, der nicht über seine Person, sondern über ein Medienmonitoring in Bülach handelte.
Die konkrete Zeile: "Heute, wo Polizeidirektor Mario Fehr unter Druck steht, weil er Trojanersoftware gekauft hat, um in fremde Handys einzudringen, wirkt das Bülacher Monitoring etwas anachronistisch." Nach Fehrs Intervention ist diese Stelle nun mit einem Sternchen versehen. Eine eigentliche Korrektur der Zeilen unterhalb des Artikels folgt jedoch nicht.
"Wir haben eine Einigung erzielen können und den Artikel online und in der Mediendatenbank mit einem Zusatz ergänzt", sagt Tamedia-Jurist Simon Canonica gegenüber der NZZaS. (wid)