Martin Meyer erhält Kythera-Preis

NZZ - Ausgezeichnet wird seine Arbeit als Feuilleton-Ressortleiter sowie sein literarisches Werk.

Martin Meyer, Leiter des Feuilletons der "Neuen Zürcher Zeitung", wird mit dem diesjährigen Kythera-Preis ausgezeichnet. Die Kythera-Kulturstiftung würdigt damit seine Verdienste als Ressortleiter sowie sein publizistisches Werk, wie die NZZ in einer Mitteilung schreibt.

Sein Werk umfasst Bücher zu Ernst Jünger, Thomas Mann und Albert Camus, zum Ende der Geschichte, zum Krieg der Werte sowie zur Essayistik über Literatur und Kunst. Hinzu kommen die beiden Gesprächsbücher mit den Pianisten András Schiff und Alfred Brendel. Darüber hinaus würdigt der Preis auch seine Verdienste als Leiter des NZZ Feuilleton, dem er "ein unverwechselbares Profil" verschaffe, wie die Kythera-Kulturstiftung laut Mitteilung schrieb.

Meyer hat das Ressort über zwei Jahrzehnte lang souverän geleitet. Zum Jahreswechsel 2016 übergibt er diese Aufgabe an seinen Nachfolger René Scheu.

Der von der Düsseldorfer Industriellen Gabriele Henkel gestiftete Kythera-Preis ist mit 25'000 Euro dotiert. Die internationale Auszeichnung würdigt seit 2002 Persönlichkeiten, die "einen Beitrag zur Vermittlung der romanischen Kultur in Deutschland" geleistet haben. Die Preisverleihung findet am 8. Dezember in Zürich statt. Die Laudatio hält der Künstler Dieter Meier. (pd)