Ungewohnt harte Worte in der Blick-Dienstagsausgabe gegen das Schweizer Fernsehen: Im Visier hat Sport-Chef Felix Bingesser vor allem die Sportsendungen während der Fussball-WM. Unter dem Titel «Schwache Monopolisten» kritisiert Bingesser die WM-Berichterstattung des SRF als «fade». Das millionenteure WM-Abenteuer des «Schweizer Staatsfernsehens» sei ungenügend gewesen. Bingessers Fazit: Die SRG hätte sich damit nicht für das Achtelfinal qualifiziert. Wer solche Mittel habe, so der Blick-Sportchef, müsse mehr bieten.
Nochmals zum Thema wird der Rausschmiss von Fussball-Experte Gilbert Gress, der am Sonntag seinen letzten Auftritt im Schweizer Fernsehen hatte. Das Boulevardblatt wirft dem SRF vor, die Kultfigur Gilbert Gress «eiskalt abserviert» zu haben. Gress selbst wird im Artikel auch zitiert: «Wenn das ganze Land überrascht ist über den Entscheid, warum sollte ich es denn nicht sein?», sagt der 72-jährige Franzose.
Auf Nachfrage von persoenlich.com wollte man beim SRF die Berichterstattung der Boulevardzeitung nicht kommentieren. (ma)