Unter fünf Millionen Franken pro Jahr sei das neue Basler Wochenzeitungsprojekt nicht zu realisieren, sagt Matthias Hagemann in der neusten Ausgabe der Zeitung "Der Sonntag". Der Ex-Verleger der "Basler Zeitung" gibt dem kombinierten Zeitungs-/Online-Experiment "rein kommerziell" keine grosse Chance: "Es wird wohl langfristig auf das Geld von Beatrice Oeri angewiesen sein." Die Roche-Erbin Oeri hat die Stiftung für Medienvielfalt, die hinter dem Projekt steht, mit einer Million Franken ausgestattet. Gemäss Stiftungsrats-Mitglied Andreas Miescher "wird es dabei nicht bleiben". Die Stiftung garantiert die Herausgabe der noch namenlosen Zeitung "mittelfristig". Laut Miescher ist damit eine Zeitraum von "etwa vier Jahren" gemeint. Danach soll das Blatt selbsttragend sein. Angestrebt wird eine verkaufte Auflage von 10 000 Exemplaren.
Matthias Hagemann ist skeptisch
Basler Zeitungsprojekt - "Unter 5 Millionen Franken nicht zu realisieren."