Die Schweizer Journalistenschule MAZ und die Architekturzeitschrift "Hochparterre" sind mit dem Medienpreis 2009 des Vereins Qualität im Journalismus ausgezeichnet worden. Der Verein verleiht den Preis alle zwei Jahre für herausragende Qualitätsinitiativen. Das MAZ erhielt den Preis für seinen Beitrag zur Qualitätsförderung im Deutschschweizer Journalismus, wie der Medienwissenschafter Stephan Russ-Mohl in seiner Laudatio sagte. Während im Ausland die Medienausbildung zurückgefahren oder ganz geschlossen werde, habe das MAZ ausgebaut und sich weiterentwickelt.
Die Zeitschrift "Hochparterre" baue seit 20 Jahre die Qualität konsequent weiter aus, sagte der Publizist Karl Lüönd in seiner Laudatio. Dabei habe die Zeitschrift nie ihre Seele verkauft und nie ihre Grundsätze verraten. Nachahmenswert fand die Jury das Konzept der redaktionellen Qualitätsentwicklung und -sicherung. Der Verein für Qualität im Journalismus lobte die sehr guten Eingaben. Dass in einem Krisenjahr eine so reiche Zahl guter Qualitätsinitiativen vorgelegt worden sei, sei ein gutes und ermutigendes Zeichen für den Qualitätsjournalismus. (sda)