Zuweilen können die Medienschaffenden an Pressekonferenzen im Medienzentrum des Bundeshauses an einer Hand abgezählt werden. Nicht so am Mittwoch. Zum Mediengespräch mit Bundesanwalt Michael Lauber kam das "Who is Who" ausländischer Medien. Grund: die Fifa.
Auf die Ankündigung der Bundesanwaltschaft hin, nach der Wiederwahl Laubers ein paar Worte zur Fifa-Untersuchung zu verlieren, rückte eine Schar ausländischer
Journalisten an. BBC, "Wall Street Journal", ARD, "Spiegel", BBC und "France Bleu" - um nur einige zu nennen - bombardierten den Bundesanwalt mit Fragen. Insgesamt
waren es rund 50.
Für Lauber eine Gelegenheit, seine Sprachgewandtheit vor zahlreichen Mikrofonen, Smartphones und Kameras unter Beweis zu stellen: Während rund 20 Minuten beantwortete er Fragen auf Englisch, Französisch, Italienisch, Hochdeutsch und Mundart. (sda)